Holzbriketts

HolzbrikettsZurzeit gewinnt in der Europäischen Union und in Lettland der Biokraftstoff rasch an Popularität, einschließlich Stroh- und Heubriketts.

In der landwirtschaftlichen Lebensmittelverarbeitungsindustrie entstehen jedes Jahr eine Menge von pflanzlichen Abfällen, die erfolgreich verarbeitet und für die Brennstoffherstellung genutzt werden.
Strohabfälle sind eines der größten Potentialen von pflanzlichen Abfällen in Lettland.

Die Studien haben gezeigt, dass bei der Verbrennung der höchste Wärmeindex eben das Stroh mit Feuchtigkeit 15% hat, je nach Typ 16,8- 18,3 MJ, das Holz aber 20,5- 23,1 MJ/kg.

Die Eigenschaften der Heubriketts und des Holzbrennstoffs sind ähnlich. Der Hauptunterschied liegt aber in der Verbreitung der Produktionsrohstoffe und in deren schnellen Erneuerungsfähigkeit.

Man nutzt dabei den Häcksel, 1 bis 5 cm, mit der Feuchtigkeit bis 15%. Eine erhöhte Feuchtigkeit verursacht hohe Dampfemission, aus diesem Grund haben die Briketts geringere Dichte und geringere mechanische Festigkeit, falls sie über lange Strecken transportiert werden sollen. Durch eine feinere Heusubstanz wird eine größere Dichte und Festigkeit von Briketts erreicht.

Eines der wichtigsten Merkmale von Heubriketts ist eine geringe Aschmenge, nur cirka 5%, außerdem enthalten diese Briketts viele wertvolle Nährstoffe – besonders Kalium, Magnesium, Phosphor und Calcium. Sie können in der Landwirtschaft als Düngemittel verwendet werden, also ihr Anwendungsgebiet ist vielseitig.

Die Heubriketts sind sehr sauber und einfach zu lagern, sie hinterlassen keine schädlichen Rückstände, sie eignen sich sowohl für offenes als auch für geschlossenes Feuer. Sie haben ein niedriges Feuchtigkeitsgehalt und einen hohen Heizwert. Die Heubriketts sollen sehr dicht zusammengepresst werden, denn das ist einer der Qualitätsindikatoren.